Das beste Geschäft für Mensch und Umwelt: Energie sparen

Ökologisch heizen mit HolzpelletsEs ist das große Schlagwort der heutigen und zukünftiger Generationen: Energie sparen! Verstand man früher noch darunter, ein bisschen weniger Strom zu verbrauchen oder nicht bei offenem Fenster zu heizen, reicht dies als Strategie längst nicht mehr aus. Ein verantwortungsvoller Umgang mit den Energieressourcen ist heute eine gesamtgesellschaftliche Verpflichtung, bei der jeder einzelne gefordert ist.

Bauherren und Hausbesitzer nehmen dabei eine exponierte Stellung ein. In kaum einem anderen Bereich lässt sich mehr Energie einsparen als bei Häusern. EU-weit lag im Jahr 2008 der Anteil des Energieverbrauchs in Wohnhäusern und gewerblich genutzten Gebäuden bei rund 40 Prozent des gesamten Energieendverbrauchs. Zudem sind sie für 36 Prozent der gesamten CO2-Emissionen verantwortlich. Die Kommission der Europäischen Gemeinschaften sieht hier ein Einsparpotenzial von rund 30 Prozent.

Dieses Potenzial gilt es zu nutzen – und zwar gleich doppelt. Es ist kein Geheimnis, dass die nachhaltigen ökologischen Vorteile des Energiesparens auch langfristige wirtschaftliche Vorteile mit sich bringen. Zum einen wirkt sich bei steigenden Energiekosten geringerer Verbrauch direkt auf Ihr Portemonnaie aus, zum anderen bietet die Politik über verschiedene Förderprogramme finanzielle Anreize zur Nutzung regenerativer Energiequellen.

Rund drei Viertel des Energieverbrauchs in Wohngebäuden entfällt auf die Heizung. Wie viel Energie ein Haus zum Heizen benötigt, hängt in erster Linie von der Wärmedämmung ab. Sie bestimmt den Wärmebedarf und kann bei optimaler Ausführung den Verbrauch und die Umweltbelastungen mehr als halbieren. Zudem spielt das Nutzerverhalten in puncto Raumklima und Lüften eine große Rolle.

Darüber hinaus erreichen Sie jedoch mit umweltschonenden Heizsystemen zugleich mehr Effizienz und geringere Schadstoffemissionen.

Heizen mit Mehrwert – die Brennwertheizung

Mit aktueller Technik lässt sich selbst aus fossilen Brennstoffen ohne schlechtes ökologisches Gewissen Heizenergie erzeugen. Moderne Öl- oder Gas-Brennwertheizungen erzielen bei der Umwandlung des Rohstoffs in Wärme Wirkungsgrade von 98 Prozent. Damit zählt die Brennwerttechnik zu den effizientesten Heiztechniken, da sie auch die in den Abgasen enthaltende Wärme nutzt. So lassen sich gegenüber Standardkesseln bis zu 30 Prozent an Heizenergie einsparen.

Ob Sie sich für eine Öl- oder eine Gasbrennwerttherme entscheiden, spielt aus dem Blickwinkel der Effizienz keine Rolle. Hier entscheidet nur die Technik, nicht der verwendete Brennstoff. Wenn Sie die Brennwerttechnik mit einer modernen Solaranlage kombinieren, können Sie das Einsparpotenzial auf bis zu 40 Prozent erhöhen.

Dabei steht es Ihnen frei, die Solaranlage für die Warmwassergewinnung, heizungsunterstützend oder für beides einzusetzen. Bei der Heizungsunterstützung schaltet sich die Brennwertheizung ab, sobald ausreichend Sonnenenergie vorhanden ist. Bei günstigen Witterbedingungen decken Sie also Ihren Wärmebedarf komplett natürlich und nahezu kostenlos.

Strahlende Aussichten – die Solaranlage

Die größte, sicherste und umweltschonendste Energiequelle für uns Menschen ist die Sonne. Die in einer Stunde auf die Erde strahlende Sonnenenergie ist größer als der Jahresenergieverbrauch der gesamten Weltbevölkerung. Die sich daraus ergebenden Möglichkeiten stehen im Fokus der Forschung und Entwicklung. Moderne technische Konzepte für Solarstrom und Solarenergie bieten nicht nur hinsichtlich Effizienz und Preisgestaltung große Vorteile. Auch die Herstellung dieser Anlagen ist dank höchster Umweltstandards und recycelfähigen Materialien in Deutschland absolut umweltverträglich.

Nutzen können Sie die Sonnenenergie sowohl zum Heizen als auch für die Warmwasseraufbereitung. Für die Heizungsunterstützung benötigen Sie allerdings eine größere Solarkollektorfläche und einen speziellen Speicher, in dem die Sonnenwärme gehalten wird. Ein weiterer Vorteil von Solaranlagen besteht darin, dass sie mit fast allen Heizungsanlagen kombinierbar sind – zum Beispiel mit einer Pelletheizung.

Aus besonderem Holz geschnitzt – die Pelletheizung

Pelletheizungen arbeiten mit Holz – dem ältesten und wichtigsten regenerierbaren Brennstoff der Welt. Beim Verbrennen verhält es sich absolut CO2-neutral, da Holz exakt die Menge an CO2 freisetzt, die es für sein Wachstum benötigte. Im Gegensatz zu anderen Brennstoffen ist Holz also nicht am Treibhauseffekt beteiligt.

Die Pellets sind ca. 25 mm lange Stäbchen mit einem Durchmesser von rund 5 mm. Sie werden aus Restholz, Spänen und anderen unbehandelten Abfallhölzern aus der Holzindustrie ohne Zugabe von Zusatzstoffen unter hohem Druck gepresst. Als natürliches Bindemittel dient das holzeigene Lignin.

Die für die Produktion verwendeten Rohhölzer fallen in der heimischen Holzindustrie an. Dies verhindert lange Transportwege – hinsichtlich der Gesamtenergiebilanz eines Brennstoffes sicherlich ein zu beachtender Vorteil.

Die geringe Restfeuchte der Pellets gewährleistet einen extrem hohen Heizwert bei minimalen Emissionen. Demzufolge sind die Verbrennungsrückstände in Form von Asche minimal. Ebenfalls gering sind im Vergleich zu flüssigen Brennstoffen die Anforderungen an die Lagerung. Die Pellets können in einem Lagerraum im Keller über eine Förderschnecke oder einen Vakuumsauger in den Brenner gefördert werden. Alternativ bietet sich ein Sacksilo an, aus dem die Pellets mit den gleichen Techniken dem Brenner zugeführt werden.

Ein Kühlschrank zum Heizen – die Wärmepumpe

Ein ganz anderes Konzept als die Verbrennung wird mit der Technologie der Wärmepumpe umgesetzt. Sie nutzt die natürlichen Temperaturdifferenzen der Umgebung und verarbeitet sie zu nutzbarer Wärme.
Die Wärmepumpe arbeitet im Prinzip wie ein Kühlschrank: mit der gleichen ausgereiften und zuverlässigen Technik, nur mit umgekehrten Nutzen. So wie der Kühlschrank den Lebensmitteln Wärme entzieht, entzieht die Wärmepumpe einer „kalten“ Umgebung die Wärme.

In einem geschlossenen Kreislauf wird ein umweltverträgliches Kältemittel nacheinander verdampft, verdichtet und verflüssigt. Der durch diesen Vorgang steigende Druck führt dazu, dass auch die Temperatur des Kältemittels steigt. Auf diese Weise entstehen hohe, zum Heizen geeignete Temperaturen, die zum Beispiel an die Fußbodenheizung oder die Heizkörper abgegeben werden können.

Am wirtschaftlichsten arbeiten Wärmepumpen, wenn die Differenz der Wärmequellen-Eintrittstemperatur zur Temperatur des Heizkreises möglichst klein ist. Deshalb sind Niedertemperaturheizungen wie Fußboden- oder Wandheizung ideale Partner der Wärmepumpe. Zudem begünstigt diese Art von Heizungen durch ihre Strahlungswärme auch ein optimales Raumklima.

Mehr als nur warme Luft – die Lüftungsanlage

Ein gesundes Raumklima ist auch von der Luftqualität abhängig. Mit einem Frischluftsystem mit Wärmerückgewinnung schlagen Sie also gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe: Sie ergänzen Ihre Heizung, sparen effektiv Energiekosten und sorgen dazu für ein gesundes Raumklima.

Wie eingangs erwähnt, verbraucht jeder Haushalt etwa 75 Prozent seines gesamten Energiebedarfs für die Raumwärme. Die entstehenden Wärmeverluste setzen sich aus sogenannten Transmissions- und Lüftungswärmeverlusten zusammen. Das größte Einsparpotential liegt dabei im Bereich der Lüftungswärmeverluste. Darunter versteht man die Energie, die durch das Öffnen der Fenster unkontrolliert verpufft.

Hier setzen moderne Lüftungsanlagen an. Mit ihnen erfolgt eine Wärmerückgewinnung von bis zu 95 Prozent. Durch die kontrollierte Absaugung der verbrauchten Luft über den Wärmetauscher wird die enthaltene Wärmeenergie auf die frische Zuluft übertragen. Hierbei bleiben die Luftströme immer voneinander getrennt, um einen Austausch von Gerüchen und Verunreinigungen zu verhindern.

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