Ursprung & Zukunft: Gesundheit bauen

Gesundes Bauen seit Jahrzehnten

Vorzeigehaus für moderne Baubiologie

Die Ursprünge der Akademie für gesundes Bauen und Leben liegen in der PLATZ Haus 21 GmbH selbst. Schon mit den allerersten Überlegungen zur Art und Weise des Bauens und zu den Baumaterialien war in unserem Unternehmen das Streben nach gesunden Baustoffen und ihrer verträglichen und nachhaltigen Verwendung verbunden.

Diese Prämisse haben wir gelebt – sie war und ist Basis unseres Handelns: Hochwertiges Holz als nachwachsender Rohstoff und Glas als einer der ältesten Werkstoffe der Menschheit haben deshalb schon immer die von uns geplante und gebaute Architektur bestimmt. Über Jahrzehnte hinweg haben wir die Verwendung und Kombination dieser Materialien perfektioniert.

Pragmatischer Ansatz ohne ideologischen Überbau

Begriffe wie „Öko“ und „Bio“ haben sich insbesondere in den letzten Jahren in der öffentlichen Wahrnehmung durchgesetzt, wenngleich sie häufig als bloße Etiketten in Marketing und Werbung missbraucht werden. Wir wollen uns bei Aussagen zu Materialien und Verfahren deshalb bewusst auf nachprüfbare Fakten und Tatsachen beschränken.

Die Orientierung an Fakten schließt das Einbeziehen von nicht überprüfbaren Anschauungen ebenfalls aus: Viele extreme Ansätze mit esoterischen oder anderweitig ideologischen Inhalten können baubiologisch und bauphysikalisch nicht belegt werden und haben deshalb für uns keine Relevanz. Wir beschränken uns auf die den Hausbau betreffenden Themen und seine Auswirkungen auf die Menschen, für die wir bauen.

Wohngesundheit über die Baufertigstellung hinaus

Das Sprichwort „Es gibt viele Krankheiten, aber nur eine Gesundheit“ lässt sich bezüglich des Wohnumfeldes trefflich abwandeln: Es gibt viele Aspekte und Themen zum Bauen, aber nur eine Wohngesundheit. Die Bewohner nehmen auf vielfältige Art und Weise Einfluss auf die Wohngesundheit – um so wichtiger ist es, sie von der Planungs- und Umsetzungsphase bis zur Einrichtung des Gebäudes und natürlich im Bezug auf das tägliche Leben im Haus einzubinden.

Wohngesundheit ist kein Zustand, sondern ein Prozess

Die Bewohner eines Hauses so intensiv in den Bauprozess und darüber hinaus einzubinden ist eine große Herausforderung. Viele Bauwillige sind jedoch heute von Anfang an sehr viel informierter und aufgeklärter und damit auch anspruchsvoller. Sie können sich deshalb mit diesem ganzheitlichen Ansatz identifizieren. Bleibende Wohngesundheit entsteht nicht allein durch das Verwenden ökologischer Materialien. Sie ist nur möglich, wenn die Bewohner sich auf den Prozess einlassen und ihn über die Fertigstellung hinaus leben.

Akademie zur Förderung des ganzheitlichen Ansatzes

Der ganzheitliche Ansatz beschränkt sich nicht auf Themen wie Baubiologie und Baumaterialien, sondern sieht den Menschen in seinem Lebensraum Haus und Wohnung. Er sieht ihn aber nicht nur als Bewohner, sondern als Akteur und damit als Teil und Nutznießer der Wohngesundheit. Eine nachhaltige Begleitung von weiterführenden Themen zur Gesundheit der Menschen in unseren Häusern erfordert eine Akademie.

Sie kann die beiden Aspekte, das Bauen und das Leben in den Häusern thematisieren. Als Partner für die professionelle Betreuung der Schwerpunktthemen aus dem Gesundheitsumfeld konnten wir das Gesundheits-Bad Buchau gewinnen. In dieser Kooperation können über Jahrzehnte gewachsene Bau- und Gesundheitskompetenz zusammen mehr für die Mitglieder der Akademie erreichen.

Nachhaltigkeit für Gesundheit und Umwelt

Denkt man den ganzheitlichen Ansatz zu Ende und versteht ihn längerfristig, dann werden Ökologie, Ökonomie und soziale Gesichtspunkte in allen Lebensphasen eines Gebäudes wichtig. Die Nachhaltigkeit und Verträglichkeit eines Gebäudes berücksichtigt alle Aspekte von der Planung über die Produktion und die Haltbarkeit bis hin zur Rückbaufähigkeit mit den jeweiligen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Das Institut Bauen und Umwelt bringt diesen Schwerpunkt als Kooperationspartner in die Akademie ein und trägt dazu bei, die Arbeit der Akademie in einen größeren gesellschaftlichen Kontext zu stellen.

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